ABOUT


Resident in two countries, Laura Loeters from Utrecht/Netherlands and the Hamburg based Gregor Sonnenberg are used being on the road permanently with their band THE DAY. To travel, stay in motion, to work together from constantly changing points.

Since meeting at ArtEZ School of Music in Arnhem the two keep reconciling distances, differences and always new approaches and perspectives. What runs like a thread through all of this is the interest to take charge of things themselves, try out and grow on it together.

The Day have released two EPs by themselves, were constantly on the road and have formulated their own version of melancholic pop music. May it be the distances both have to bridge again and again, the permanent view into the remoteness (and out of the window), all that time to ponder: The music by The Day is intimate without being intruding and speaks with an inner calmness.

The Day will release new music in March on Berlin based label Sinnbus and presents it on their tour in April.

Deutsch:

In zwei Ländern beheimatet, sind Laura Loeters aus Utrecht/Niederlande und der in Hamburg lebende Gregor Sonnenberg es gewohnt, mit ihrer Band THE DAY permanent unterwegs zu sein. Zu reisen, beweglich zu bleiben, von sich immer ändernden Punkten aus gemeinsam zu arbeiten.

Seit beide sich an der ArtEZ School of Music in Arnhem kennen lernten, bringen sie Entfernungen, Unterschiede, immer neue Ansätze und immer neue Blickwinkel unter einen Hut. Was sich dabei durch alles hindurch zieht, ist der Anspruch, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen und auszuprobieren und gemeinsam daran zu wachsen.

The Day haben bisher zwei sehr schöne EPs in Eigenregie aufgenommen, waren unentwegt unterwegs und haben dabei ihre eigene Version zurückgenommener, melancholischer Popmusik weiter ausformuliert. Mag es an den Distanzen liegen, die beide immer wieder überbrücken, dem ständige Blick in die Ferne (und aus dem Fenster), der vielen Zeit zum Nachdenken: Die Musik von The Day ist intim ohne sich aufzudrängen und erzählt mit von innen kommender Ruhe.

The Day werden im Februar neue Musik auf dem Berlin Label Sinnbus veröffentlichen und präsentieren diese auf ihrer Tour im April.


At home in two countries, the band of Dutch Laura and German Gregor is constantly crossing the border. Their music is intimate but still can be sharp-edged, dragging you into its own world. Like a movie.

On stage The Day is a real 3-piece live band: drums, synth, guitar. The warm exciting guitar layers might be reminiscent of bands like Death Cab For Cutie and Explosions in the Sky. The moog synth of Laura calls The Xx to mind. These elements create a sound that takes you for a ride past the best of 90s/start-of-2000 alternative guitar bands to nowadays indie and dream pop.

The cinematic feeling within their music is intensified on stage by the projection of short films that The Day produced themselves.

LA-based blog Globalish describes their music as “intimacy nearer to us than our own skin” that has its origin in “tones of airy sensitivity, thumping heart-beats, twinkling synths and Laura’s delicate, inviting voice”. (full article)

 

In zwei Ländern beheimatet, überschreitet die Band von Holländerin Laura und Ruhrpottkind Gregor permanent die Grenze. Ihre Musik klingt heimelig intim, zeigt jedoch auch mal Ecken und Kanten. Sie lädt ein in ihre eigene Welt. Wie ein Film.

Auf der Bühne ist The Day eine echte Live-Band in Dreierbesetzung: Schlagzeug, Synth, Gitarre. Aufeinander gestapelte, warme Gitarrenschichten, die an Bands wie Death Cab For Cutie oder Explosions in the Sky erinnern – Lauras Moog Synth lässt The XX anklingen. Diese Elemente bilden einen Sound, der dich mitnimmt, an den besten 90er/00er Alternative Gitarrenbands vorbei, hin zum heutigen Indie und Dream Pop.

The Day führen selbst Regie bei ihren künstlerischen Musikvideos und die cineastische Dimension ihrer Musik wird auf der Bühne noch unterstrichen durch die Projektion von auf die Musik abgestimmten Kurzfilmen.

Der Szene-Blog Globalish aus Los Angeles attestiert ihrer Musik “intimacy nearer to us than our own skin”– hervorgerufen durch “tones of airy sensitivity, thumping heart-beats, twinkling synths and Laura’s delicate, inviting voice”. (ganzer Artikel)

Am 03.06.16 präsentierte VISIONS die Videopremiere ihrer neuen Single und schrieb darüber: „Golden Arms“ funktioniert dabei vor allem durch seine Weigerung, sich auf ein bestimmtes Genre festzulegen. Beginnt der Track zunächst elektronisch kühl mit Drumcomputer-Samples, rafft er sich schon wenig später zu dreampoppigen Gitarrenlinien und einem klassischen Indie-Beat auf, nur um im Chorus und gegen Ende die Füße in einen tanzbaren Mix aus Postrock und einer schrammeligeren Spielart von Shoegaze zu tauchen.“ (ganzer Artikel)

THE DAY’s neue EP ist für September angekündigt.

 


THE DAY

sind zu zweit: Laura Loeters und Gregor Sonnenberg. Laura ist Holländerin und Gregor ein Ruhrpottkind. Laura lebt mittlerweile in Wuppertal. Das Studio of the Day ist in Dortmund zu finden. The Day, das ist so sehr Laura und Gregor, dass es besonderer Erwähnung bedarf. Denn alles, was wir hier hören, erleben, unter der Haut spüren dürfen, steht ausnahmslos für diese beiden Künstler, die ihren eigenen Ideen unvoreingenommen, wenn auch kritisch, begegnen und gleichzeitig mit dem Mut ausgestattet sind, diese Ideen zu verfolgen, gegen Widerstände zu verteidigen, zu prüfen, zu verfeinern, unbeirrt umzusetzen, bis sie dann am Ende das Tageslicht erblicken und DA sind. Dabei sind The Day zärtliche Tiefstapler. Können immer nur sie selbst sein und dafür muss man sie einfach lieben (aus der Nähe) und sehr zu schätzen wissen (aus künstlerischer Distanz). Sie spielen alles selbst, nehmen ihre Platten in Eigenregie auf, produzieren selbst, sind die Erfinder ihrer Musikvideos und geben selbst den Schnitt nicht aus der Hand. Sie sind eben ihr eigener künstlerischer Direktor. In einer Zeit, in der alle nach Authentizität schreien, ohne noch wirklich zu wissen, was das überhaupt sein soll, eine wohltuende Ausnahme und geglückte Variante von dem, was damit gemeint sein könnte. Im Jahr 2012 haben sie ihr Debüt veröffentlicht, sind 2013 den Livebeweis angetreten mit ihrer 20 Städte-Tour ‚From Dawn Till Dusk Tour‘, überzeugten im selben Jahr unplugged mit ‚The Sissi Session‘, einem Konzert für Mikrophone und Kameras, um dann Anfang 2014 ihre Tour ‚From Dawn Till Dusk Part Two‘ hinterherzuschieben. Sie haben damit schon jetzt eine beachtliche musikalische Entwicklung vorzuweisen, die ganz ohne äußere Triebfedern auskommt, sonder nur aus ihnen heraus passiert. Vielschichtig und fragil, mit Behutsamkeit und Wärme haben sich uns The Day 2012 genähert. Im Februar 2015, wenn dann ihre neue Platte ‚Strangers with familiar faces‘ erscheint, haben sie nichts davon verloren, aber ordentlich zugelegt. Sie malen jetzt mit dunkleren Farben. Keine Angst vor Schatten. Sie zeigen uns die Ecken und Kanten. Nehmen unsere Gemüter auch mal beherzt in den Schwitzkasten. Die Beats können zuweilen einen Kürbis spalten und sie haben ihre Rockgitarren ausgepackt. Zum Pling kommt nun auch ein Kawumm. Du fragst Dich: kann ein Herz eine Gänsehaut bekommen? Ja, verdammt! Das ist Musik für Ausnahmetage, wenn man davon ausgeht, dass das Leben genau genommen ja nicht weniger ist, als eine Aneinanderreihung von Ausnahmen. Und vielleicht ist modernes Leben ohne etwas Melancholie kaum noch zu ertragen. Hier schenkt uns The Day die schönste Möglichkeit einer Insel und nennt es: Melancholy Pop. Du willst es immer wieder hören. In einer Reihe stehen sie mit uns, während sie uns unsere Geschichten erzählen. Uns an die Hand nehmen und vorbei an zerklüfteten Seelen, hügeligen Klanglandschaften und dunklen Gewässern hin zum hellen Rauschen führen. Vielleicht hat alles einen Kern. So wie ihre Songs. Sie entlassen uns befreit. Das kann gar nicht anders als berühren. Und schenkt einem die Kraft, sich einen bereits verloren geglaubten Tag, kurz vor der Dämmerung, doch noch zurückzuholen.

– Nanne Spielmann