ABOUT


The Day are Laura Loeters from Utrecht/Netherlands and Hamburg/Germany based Gregor Sonnenberg. Since meeting at ‚Hogeschool voor de kunsten‘ in Arnhem the two keep reconciling distances, differences and always new musical approaches and perspectives.

The Day is where whimsical Dream Pop meets a DIY ethos learned from hardcore, which allows for Lo-Fi moments in production. A sparse, springy and rapturous dynamic alternates with a wildly imaginative dream-pop harmony, rock and synths create just as inspiring contrasts as great sound bursts and refreshing, reduced postpunk references. This is continued in the songs by themes that connect and contrast the private and the political as often as possible. In addition, the music expresses utopia as well as melancholy in its escapism and thus refuses to be interpreted in an overly fixed way. The Day is most of all an international long-distance constellation meeting an almost celebratory pan-European idea of unification (which sadly can’t be emphasized too often in recent months).

On stage The Day is a real 3-piece live band: drums, bass, guitar. The warm exciting guitar layers might be reminiscent of bands like Explosions in the Sky. The chorussy bass guitar playing of Laura adds this strong shoegaze edge topped by her lush vocals drowned in reverb giving The Day its dream pop sound.

They have released two EPs by themselves, were constantly on the road, supported acts live like Kate Tempest, Oh Wonder and been on tour with Turnover. In addition the two continue to work on creating their own version of introvert, melancholic pop music. The songs of The Day are intimate without being intruding, and speaking with inner calmness. Their first full-length LP „Midnight parade“ will be released on Berlin-based indie label Sinnbus on January 18 2019.

Deutsch:

The Day sind Laura Loeters aus Utrecht/Niederlande und der in Hamburg lebende Gregor Sonnenberg. Beide lernen sich auf dem Konservatorium in Arnhem kennen, tauschen musikalische Ansätze und Ansichten aus und bringen Entfernungen, Unterschiede und immer neue Blickwinkel in ihrer Band unter einen gemeinsamen Nenner.

Träumerisch anmutender Dream-Pop trifft auf einen von Hardcore gelernten und gelebten DIY-Ethos. Karge, federnde und entrückende Dynamik wechselt sich mit einer wild träumenden Harmonik ab, Rock und Synthies schaffen ebenso anregende Kontraste wie abendkühle, reduzierte Postpunk Referenzen. Daran schließen sich Thematiken an, die Privates und Politisches genausooft verbinden wie gegenüberstellen. The Day spielen eine Musik, die sich in ihrem Eskapismus der Utopie genauso zuneigt wie einer gepflegten Schwermütigkeit und sich so gegen allzu festgelegte Deutungszusammenhänge verwehrt. The Day ist vor allem eine internationale Fernbeziehungskonstellation, ein fast schon feierlich ausgedrückter paneuropäischer Gedanke der Vereinigung (der gerade in diesen Monaten nicht zu oft betont werden kann).

The Day haben bisher zwei sehr schöne EPs in Eigenregie aufgenommen, waren unentwegt unterwegs, haben für Acts wie Kate Tempest oder Oh Wonder eröffnet und waren mit Turnover auf Tour. Und ganz nebenbei arbeiten die beiden weiter an der Formulierung ihrer eigenen Version zurückgenommener, melancholischer Popmusik. Die Stücke von The Day sind intim ohne sich aufzudrängen und erzählen mit von innen kommender Ruhe. Das Langspiel-Debütalbum „Midnight Parade“ erscheint bei Sinnbus am 18. Januar 2019.


At home in two countries, the band of Dutch Laura and German Gregor is constantly crossing the border. Their music is intimate but still can be sharp-edged, dragging you into its own world. Like a movie.

On stage The Day is a real 3-piece live band: drums, synth, guitar. The warm exciting guitar layers might be reminiscent of bands like Explosions in the Sky. The moog synth of Laura calls The Xx to mind. These elements create a sound that takes you for a ride past the best of 90s/start-of-2000 alternative guitar bands to nowadays indie and dream pop.

The cinematic feeling within their music is intensified on stage by the projection of short films that The Day produced themselves.

LA-based blog Globalish describes their music as “intimacy nearer to us than our own skin” that has its origin in “tones of airy sensitivity, thumping heart-beats, twinkling synths and Laura’s delicate, inviting voice”. (full article)

 

In zwei Ländern beheimatet, überschreitet die Band von Holländerin Laura und Ruhrpottkind Gregor permanent die Grenze. Ihre Musik klingt heimelig intim, zeigt jedoch auch mal Ecken und Kanten. Sie lädt ein in ihre eigene Welt. Wie ein Film.

Auf der Bühne ist The Day eine echte Live-Band in Dreierbesetzung: Schlagzeug, Synth, Gitarre. Aufeinander gestapelte, warme Gitarrenschichten, die an Bands wie Death Cab For Cutie oder Explosions in the Sky erinnern – Lauras Moog Synth lässt The XX anklingen. Diese Elemente bilden einen Sound, der dich mitnimmt, an den besten 90er/00er Alternative Gitarrenbands vorbei, hin zum heutigen Indie und Dream Pop.

The Day führen selbst Regie bei ihren künstlerischen Musikvideos und die cineastische Dimension ihrer Musik wird auf der Bühne noch unterstrichen durch die Projektion von auf die Musik abgestimmten Kurzfilmen.

Der Szene-Blog Globalish aus Los Angeles attestiert ihrer Musik “intimacy nearer to us than our own skin”– hervorgerufen durch “tones of airy sensitivity, thumping heart-beats, twinkling synths and Laura’s delicate, inviting voice”. (ganzer Artikel)

Am 03.06.16 präsentierte VISIONS die Videopremiere ihrer neuen Single und schrieb darüber: „Golden Arms“ funktioniert dabei vor allem durch seine Weigerung, sich auf ein bestimmtes Genre festzulegen. Beginnt der Track zunächst elektronisch kühl mit Drumcomputer-Samples, rafft er sich schon wenig später zu dreampoppigen Gitarrenlinien und einem klassischen Indie-Beat auf, nur um im Chorus und gegen Ende die Füße in einen tanzbaren Mix aus Postrock und einer schrammeligeren Spielart von Shoegaze zu tauchen.“ (ganzer Artikel)

THE DAY’s neue EP ist für September angekündigt.

 


THE DAY

sind zu zweit: Laura Loeters und Gregor Sonnenberg. Laura ist Holländerin und Gregor ein Ruhrpottkind. Laura lebt mittlerweile in Wuppertal. Das Studio of the Day ist in Dortmund zu finden. The Day, das ist so sehr Laura und Gregor, dass es besonderer Erwähnung bedarf. Denn alles, was wir hier hören, erleben, unter der Haut spüren dürfen, steht ausnahmslos für diese beiden Künstler, die ihren eigenen Ideen unvoreingenommen, wenn auch kritisch, begegnen und gleichzeitig mit dem Mut ausgestattet sind, diese Ideen zu verfolgen, gegen Widerstände zu verteidigen, zu prüfen, zu verfeinern, unbeirrt umzusetzen, bis sie dann am Ende das Tageslicht erblicken und DA sind. Dabei sind The Day zärtliche Tiefstapler. Können immer nur sie selbst sein und dafür muss man sie einfach lieben (aus der Nähe) und sehr zu schätzen wissen (aus künstlerischer Distanz). Sie spielen alles selbst, nehmen ihre Platten in Eigenregie auf, produzieren selbst, sind die Erfinder ihrer Musikvideos und geben selbst den Schnitt nicht aus der Hand. Sie sind eben ihr eigener künstlerischer Direktor. In einer Zeit, in der alle nach Authentizität schreien, ohne noch wirklich zu wissen, was das überhaupt sein soll, eine wohltuende Ausnahme und geglückte Variante von dem, was damit gemeint sein könnte. Im Jahr 2012 haben sie ihr Debüt veröffentlicht, sind 2013 den Livebeweis angetreten mit ihrer 20 Städte-Tour ‚From Dawn Till Dusk Tour‘, überzeugten im selben Jahr unplugged mit ‚The Sissi Session‘, einem Konzert für Mikrophone und Kameras, um dann Anfang 2014 ihre Tour ‚From Dawn Till Dusk Part Two‘ hinterherzuschieben. Sie haben damit schon jetzt eine beachtliche musikalische Entwicklung vorzuweisen, die ganz ohne äußere Triebfedern auskommt, sonder nur aus ihnen heraus passiert. Vielschichtig und fragil, mit Behutsamkeit und Wärme haben sich uns The Day 2012 genähert. Im Februar 2015, wenn dann ihre neue Platte ‚Strangers with familiar faces‘ erscheint, haben sie nichts davon verloren, aber ordentlich zugelegt. Sie malen jetzt mit dunkleren Farben. Keine Angst vor Schatten. Sie zeigen uns die Ecken und Kanten. Nehmen unsere Gemüter auch mal beherzt in den Schwitzkasten. Die Beats können zuweilen einen Kürbis spalten und sie haben ihre Rockgitarren ausgepackt. Zum Pling kommt nun auch ein Kawumm. Du fragst Dich: kann ein Herz eine Gänsehaut bekommen? Ja, verdammt! Das ist Musik für Ausnahmetage, wenn man davon ausgeht, dass das Leben genau genommen ja nicht weniger ist, als eine Aneinanderreihung von Ausnahmen. Und vielleicht ist modernes Leben ohne etwas Melancholie kaum noch zu ertragen. Hier schenkt uns The Day die schönste Möglichkeit einer Insel und nennt es: Melancholy Pop. Du willst es immer wieder hören. In einer Reihe stehen sie mit uns, während sie uns unsere Geschichten erzählen. Uns an die Hand nehmen und vorbei an zerklüfteten Seelen, hügeligen Klanglandschaften und dunklen Gewässern hin zum hellen Rauschen führen. Vielleicht hat alles einen Kern. So wie ihre Songs. Sie entlassen uns befreit. Das kann gar nicht anders als berühren. Und schenkt einem die Kraft, sich einen bereits verloren geglaubten Tag, kurz vor der Dämmerung, doch noch zurückzuholen.

– Nanne Spielmann